Kommunikation in der Therapie – Bodyfeet
Die führende Fachschule für
Naturheilkunde und manuelle Therapie

Kommunikation in der Therapie

Kursreihe
"Alles, was wir sind, sind wir in Kommunikation" (Jaspers 1947, 378)

Dieser Satz des Philosophen Karl Jaspers sagt alles.

Im therapeutischen Alltag regt dieser Satz an, Klientinnen und Klienten ganzheitlich wahrzunehmen.

Kommunikation umfasst mehr als die verbale Sprache, auch die nonverbale Dimension wie Blickkontakt, Mimik, Körpersprache, Gestik und Verhalten bildet einen wesentlichen Teil der Kommunikation.

Zielgruppen

Heilpraktiker, Physiotherapeuten, dipl. Berufsmasseure und Therapeuten

Grundlagen der Kommunikation

Einstiegskurs
3 Tage von 08.30 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 22.5 Stunden.
CHF 710.– inkl. Unterlagen und Kursausweis.

Eine Therapie beginnt und endet in einem Gespräch. Eine gelungene Kommunikation bestärkt die Patientin, den Patienten kognitiv auf der Inhaltsebene und emotional auf der Beziehungsebene.

  • Inhaltsebene: «Ich habe die Information erhalten, die ich brauche.»
  • Beziehungsebene: «Ich bin gehört und verstanden worden.»

Beides trägt zur Zufriedenheit der Behandlung bei und unterstützt somit den Erfolg in der Therapie.

Durch das konstruktive und bewusste Kommunizieren wird der Umgang mit dem Patienten professionalisiert, Missverständnisse vermieden und spürbare Wertschätzung zum Ausdruck gebracht.

Kursinhalt

  • Analyse des eigenen Kommunikationsverhaltens
  • Erkennen von Kommunikationsblockaden
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Einübung neuer Kommunikationstechniken
  • Sinnvolles Einsetzen von Kommunikationstechniken
  • Konstruktives Feedback
  • Metakommunikation

Kompetenzen

Dieser Kurs vermittelt Wissen, Fertigkeit und Haltung, die eine erfolgreiche Kommunikation in der Therapie begünstigen, sowie eine professionelle therapeutische Haltung auch in schwierigen oder stressigen Situationen.

Voraussetzungen

Keine

Therapeutisches Beziehungskonzept

Weiterbildung
1 Tag von 08.30 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 7.5 Stunden.
CHF 260.– inkl. Unterlagen und Kursausweis.

Behandeln wir nur nette Patienten und haben immer beste Laune? Tatsächlich kommen im Praxisalltag wohl ähnlich viele "schwierige" Patienten vor wie "schwierige" Tage, an denen wir selbst mit dem falschen Fuss aufstehen.

Dass solche Faktoren die Kommunikation zwischen Therapeuten und Patienten negativ beeinflussen, ist aus menschlicher Sicht nur verständlich, aus therapeutischer Sicht aber unbedingt zu vermeiden.

Durch die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen konstruktiv und bewusst zu kommunizieren, wird der Umgang mit Patientinnen und Patienten professionalisiert. Es werden Wertschätzung und Einfühlungsvermögen ausgedrückt und vermittelt, sowie gegenseitige Missverständnisse minimiert oder verhindert.

Kursinhalt

Patienteninteraktion:

  • "Der schwierige Patient"
  • "Der schwierige Helfer"
  • Umgang in schwierigen Situationen
  • Übertragung und Gegenübertragung

Das Patientengespräch:

  • Personenzentrierte Gesprächsführung

Kompetenzen

Dieser Kurs vermittelt Wissen, Fertigkeit und Haltung, die eine erfolgreiche Kommunikation in der Therapie begünstigen, sowie eine professionelle Haltung auch in schwierigen oder stressigen Situationen.

Voraussetzungen

Kommunikation in der Therapie - Grundlagen der Kommunikation oder gleichwertige Ausbildung

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Weiterbildung
1 Tag von 08.30 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 7.5 Stunden.
2. November 2018 in Thun
CHF 260.– inkl. Unterlagen und Kursausweis.

Was bedeutet interdisziplinäre Zusammenarbeit und was beinhaltet dieser Begriff?

Obwohl in den therapeutischen Berufen diese Art von Zusammenarbeit sehr erwünscht ist, gibt es sehr wenig Literatur darüber, wie man diese interdisziplinäre Zusammenarbeit aufbaut, lebt und pflegt.

Kursinhalt

  • Gestaltung von interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Interdisziplinäre Fallbesprechung im Team
  • Kommunikation im Team
  • Patientengespräche führen (Anamnese und Befunderhebung)

Kompetenzen

Dieser Kurs vermittelt Wissen, Fertigkeit und Haltung zur Erstellung und Pflege eines therapeutischen Netzwerks, für das Führen eines vertieften Patientengesprächs und für die Kommunikationsfertigkeit in der interdisziplinären Fallbesprechung.

Voraussetzungen

Kommunikation in der Therapie - Grundlagen der Kommunikation oder gleichwertige Ausbildung

Kursdaten in Thun

Freitag2. November 2018Anmelden

Kursleitung

Ruth Baumann
Praktikumsverantwortliche, Dozentin

Konfliktbewältigung

Weiterbildung
1 Tag von 08.30 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 7.5 Stunden.
21. Dezember 2018 in Thun
CHF 260.– inkl. Unterlagen und Kursausweis.

Wenn man Konflikte verstehen will, reicht es nicht zu wissen, wie sie auftreten oder was sie unterscheidet.

Die entscheidende Herausforderung besteht darin, dieses Wissen in den Alltag zu integrieren und in der tatsächlichen Konfliktsituation einzusetzen, um somit Konflikte erfolgreich zu bewältigen.

Kursinhalt

  • Konflikte verstehen und bewältigen
  • Konfliktgespräch führen

Kompetenzen

Dieser Kurs vermittelt Wissen, Fertigkeit und Haltung Konflikte zu erkennen und einzustufen, um mit einem Konflikt umzugehen und ein Konfliktgespräch zu führen.

Voraussetzungen

Kommunikation in der Therapie - Grundlagen der Kommunikation oder gleichwertige Ausbildung

Kursdaten in Thun

Freitag21. Dezember 2018Anmelden

Kursleitung

Ruth Baumann
Praktikumsverantwortliche, Dozentin

Körpersprache verstehen

und im therapeutischen Alltag kompetent nutzen
Einstiegskurs
2 Tage von 9.00 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 14 Stunden.
17. Oktober 2018 in Rapperswil
CHF 480.– inkl. Unterlagen und Kursausweis.
In unserer therapeutischen Arbeit erleben wir manchmal Situationen, in denen unsere Klienten sich verbal nicht verständlich machen können. Besonders in der Anamnese ist es für uns wichtig, unser Gegenüber so umfassend wie möglich wahrzunehmen und zu verstehen. Die Körpersprache liefert uns dabei viele zusätzliche Informationen.

Unsere Gedanken und Gefühle zeigen sich im Körper, bevor wir sie formulieren. Ein vielfältiges Zusammenspiel von Stoffwechsel, Nervensystem und Kreislaufregulation steuert unsere Körperreflexe. In diesen Signalen sind „versteckte Botschaften“ enthalten, welche sich über die Körpersprache erkennen lassen. Vor allem während der Anamnese erhalten wir so wichtige Zusatzinformationen.

Da unser Körper untrennbar mit unseren Gedanken und Gefühlen verbunden ist, lassen sich zudem Beziehungen zwischen körperlichen Symptomen und unbewussten Verhaltensmustern erkennen. Durch das Verständnis für unser limbisches System erhalten wir ein tiefes Wissen über die neurobiologischen Vorgänge in unserem Körper. Dadurch sind wir in der Lage, uns selber und andere besser zu verstehen.

Setzen wir uns als Fachleute bewusst mit unseren „unbewussten“ Signalen auseinander, erkennen wir auch unsere Wirkung auf andere besser. Beherrschen wir unsere eigene Körpersprache, sind wir fähig, nonverbal eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, welche den therapeutischen Austausch mit unseren Klienten erheblich unterstützen kann.

Empfohlene Literatur und Lehrmittel

Körpersprache verstehen

Zielgruppen

Therapeuten und Heilpraktiker, welche ihre Kommunikationskompetenzen erweitern, als auch Interessierte, die ihre Beobachtungsgabe und Wahrnehmung schulen möchten

Kompetenzen

In diesem Kurs lernst du, die wichtigsten Körpersignale sowie Bewegungs- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu benennen. Du erhältst das Grundwissen über angeborene, soziale und geschlechtsspezifische Signale und lernst, auffällige Gesten sowie Signale von Täuschung und Lüge zu erkennen und zu interpretieren.

Mit vielen praktischen Übungen wird die eigene Aufmerksamkeit, Beobachtungsgabe und Wahrnehmung erweitert. Indem wir körperliche Signale bewusst erleben und verstehen, sensibilisieren wir uns für nonverbale Feedbacks. Wir erweitern unsere Fähigkeit, Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung zu erkennen.

Du wirst mehr über das neurologische Zusammenspiel in unserem Gehirn erfahren, über das limbische System und seine archaischen Verhaltensmuster.

Wir analysieren die wichtigsten Körpersignale in der Anamnese und besprechen somatische Verhaltensmuster sowie pathologische Indikatoren. Mit dem gezielten Einsetzen deiner eigenen Körpersprache lernst du, schwierige und heikle Situation entspannen zu helfen und den Beziehungsaufbau mit nonverbalem Rapport zu verfeinern.

Voraussetzungen

Keine

Kursdaten in Rapperswil

Mittwoch–Donnerstag17.–18. Oktober 2018Anmelden

Kursleitung

Rebecca Mutter