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Naturheilkunde und manuelle Therapie

Die Funktionskette Beckenorgane, Ilium, Hüfte, Knie und Fuss

Weiterbildung
2 Tage von 9.00 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 14 Stunden.
1. Juli 2021 , Thun
4. Oktober 2021 , Aarau
CHF 490.– inkl. Lehrmittel und Kursausweis.
Das Denken in Funktionsketten erweitert deinen therapeutischen Horizont! Nach diesem Kurs weisst du, wie das Becken die untere Extremität beeinflusst und andersherum vom Fuss aufwärts, die Becken-/LWS-Region beeinträchtigt wird.

Auf- und absteigende Ketten sind häufig der Grund dafür, das mit lokalen Behandlungstechniken nur vorübergehende Erfolge erzielt werden können. Die in diesem Kurs thematisierte Funktionskette verbindet myofaszial die Beckenorgane mit der unteren Extremität. Lerne diese spannenden Zusammenhänge kennen und wende diese Therapieform direkt in der Praxis an!

Viele Beschwerden wie die des unteren Rückens, des Beckens sowie der unteren Extremitäten werden in der Medizin häufig lokal und gelenksbezogen interpretiert, z.B. Hüftbeschwerden werden als Arthrose bezeichnet und enden häufig unnötigerweise auf dem Operationstisch.

Bei funktioneller Betrachtung scheint es logisch, die Stellung des Iliums zu hinterfragen und evtl. Funktionsketten mit den Beckenorganen aufzudecken. Auch können Sprunggelenksprobleme des Fusses z.B. nach Distorsionstraumen durch eine aufsteigende Kette, die Lendenwirbelsäule in eine Fehlstellung bringen.

Du lernst, das kleine Becken, mit einfachen, praxiserprobten, zielgerechten Techniken zu entstauen und zu mobilisieren. Dazu werden Muster kennengelernt, mit denen das Ilium auf die Dysfunktion der Beckenorgane reagiert z.B. reagiert die Hüfte mit einem Kompensationsmuster auf der Iliumposition und wird mit der Stellung das Knie in valgus oder varus bringen (und dort z.B. Meniskusprobleme verursachen). Der Fuss adaptiert in Plattfuss- oder Senkfussstellung. Mittels Techniken aus der manuellen Therapie, Osteopathie und Faszientherapie wirst du in der Lage sein, eine effiziente Behandlungsstrategie anzuwenden.

Therapeuten die gern funktionell und vernetzt therapieren, werden von diesem Kurs enorm profitieren und ihr therapeutisches Repertoire erweitern.

Empfohlene Literatur und Lehrmittel

Funktionsketten

Zielgruppen

Heilpraktiker, Physiotherapeuten, dipl. Berufsmasseure, Med. Masseure, Therapeuten mit Erfahrung in manuellen Therapien und Akupunkturmassage-Therapeuten

Kompetenzen

Kenntnisse und Interpretation der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie der Beckenorgane, der Hüfte, des Knies und des Fusses. Erkennen von ab- und aufsteigenden Funktionsketten des Beckens und der unteren Extremität. Selbständige Untersuchungen der Region. Behandlungsstrategien entwickeln, korrekt und selbständig durchführen.

Voraussetzungen

Dipl. Berufsmasseur oder gleichwertige Ausbildung

Anzahl Teilnehmer

Mindestens 8, maximal 16 Teilnehmer

Kursdaten Thun

Donnerstag–Freitag1.–2. Juli 2021
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Kursdaten Aarau

Montag–Dienstag4.–5. Oktober 2021
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Kursleitung

Sierd Heijers