Seelenarbeit im therapeutischen Kontext
Manche Dinge lassen sich nicht denken, sie müssen gefühlt, gespürt, im Körper angekommen sein. Diese praxisnah aufgebaute Kursreihe verbindet körperorientierte Arbeit mit bewusster innerer Ausrichtung.
Kursleitungen
Ulrike Ettinger
Langjährige Physiotherapeutin mit umfassender Erfahrung im Leistungssport. Sie arbeitet unter anderem für Swiss-Ski und betreut Spitzenathlet:innen auf internationalem Spitzenniveau. Ulrike führt zudem eine eigene Praxis in Interlaken, in welcher sie Athlet:innen und Klient:innen begleitet. Ulrikes Fokus liegt auf funktionellen Zusammenhängen, Stabilität, Bewegungsqualität und nachhaltiger Körperarbeit.
Margaretha Brunner
Margarethas begleitet seit über 20 Jahren internationale Spitzen- und Leistungsportler:innen sowie Klient:innen auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene. Im weiteren Unternehmer:innen, Führungskräfte und Geschäftsführer:innen in Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen. Margarethas Arbeit verbindet Körperwahrnehmung, innere Prozesse und das Erkennen tieferliegender Zusammenhänge, um Blockaden ganzheitlich zu verstehen und zu lösen.
Zielgruppen
Therapeuten (Physio-, Körper-, Bewegungs- und Manualtherapie u. a.) als auch an Menschen, die ihren Körper bewusst wahrnehmen, Spannungen lösen und ein tieferes Verständnis für körperliche und emotionale Zusammenhänge entwickeln möchten.
Voraussetzungen
Keine; die Kurse können in beliebiger Reihenfolge besucht werden
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 15, maximal 20 TeilnehmerKurs 1 - Ausdrucksraum des Körpers
Dieser Kurs führt dich in den Ausdrucksraum des Körpers. Gemeinsam mit der Physiotherapeutin Ulli verbinden wir Körperarbeit, Energie, Emotion und Seele – und öffnen den Resonanzraum von Hals, Kehlkopf, Zunge, Schilddrüse und Stimme. Ein Wochenende voller praktischer Übungen, Selbstbehandlungen, emotionaler Klärung und feiner energetischer Wahrnehmung.
Offen für Therapeut:innen ebenso wie für Interessierte, die ihren Körper und ihre Stimme als Ausdruck der Seele verstehen möchten.
Zwei Wege – ein gemeinsames Feld!
Der Kurs öffnet in dieser Zeitqualität ein gemeinsames Tor: das bewusste Loslassen des Alten – und das mutige Sprechen des Neuen. Das eine entlässt, was nicht mehr schwingt. Das andere ruft die neue Wahrheit in den Körper zurück.
„Wenn der Mensch stirbt, beginnt die Seele zu sprechen. Wenn der Mensch spricht, beginnt die Seele zu leben.“
Körperliche und energetische Schwerpunkte
Zungenlage und Kehlkopfraum, Halsfaszien und Nackenmuskulatur und die fasziale Verbindung, die von dort direkt ins Becken und zum ISG zieht. Über die Meridiane arbeiten wir mit der Leber als Organ der Spannung, des Drucks und der unterdrückten Bewegung: die Leber will fliessen, will sich ausdrücken, und wenn das über lange Zeit nicht möglich war, zeigt sie das im Körper, als Enge im Hals, als Kloss, als Stimme die nicht trägt. Die Milz wiederum ist das Organ der Erdung, des Vertrauens und der inneren Geborgenheit, ohne diese Wurzel findet der Ausdruck keinen sicheren Boden. Die seelische Entsprechung des gesamten Halsbereichs ist die Frage: Was darf ich wirklich sagen? Was ist meine Wahrheit und trau ich mich, sie zu leben?
An diesem Wochenende kommst du tiefer in deinem Körper an!
Voraussetzungen
Keine; die Kurse können in beliebiger Reihenfolge besucht werden
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 15, maximal 20 TeilnehmerKurs 2 - Tinnitus, Nervensystem, Herz und Körperwahrnehmung
Tinnitus ist hier nicht das Thema, sondern ein Symptom unter vielen, das etwas sichtbar macht. Viele Menschen erleben heute Symptome, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken: Tinnitus, innere Unruhe, Herzthemen, Enge im Brustkorb, Druck im Kopf, emotionale Erschöpfung, das Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig zu spüren.
Was sie verbindet, ist oft dasselbe Grundthema: Die eigene Wahrnehmung wurde über lange Zeit übergangen. Inneres Hören, Fühlen, Grenzen spüren – all das wurde leiser, während das Aussen immer lauter wurde.
Tinnitus ist eine mögliche Form, in der sich dieses Ungleichgewicht zeigt. Aber nicht die einzige.
Dieses Wochenende richtet sich daher nicht nur an Menschen mit Tinnitus, sondern an alle, die tiefer verstehen möchten:
wie der Körper reagiert, wenn innere Signale dauerhaft ignoriert werden
wie Nervensystem, Herz, Atmung und Wahrnehmung zusammenhängen
wie sich emotionale Themen – besonders Herzverletzungen, Überforderung und innerer Druck – körperlich ausdrücken
und wie wir wieder lernen können, von innen heraus zu hören, statt ständig auf äußere Reize zu reagieren
Körperliche und energetische Schwerpunkte
Nervensystemregulation, Herzraum und Atemraum, Wahrnehmung und deren Verbindung zum autonomen Nervensystem. Energetisch arbeiten wir mit dem Herz-Meridian und dem Perikard, das Perikard ist in der TCM der Schutzwall des Herzens, jene Schicht, die entscheidet, was nah darf und was nicht. Wenn diese Schicht über lange Zeit zu viel abhalten musste, entsteht eine Art innere Stille, die sich nach aussen paradoxerweise als Lärm zeigen kann, als Tinnitus, als Druck, als das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu hören. Tinnitus wird hier nicht als isoliertes Symptom behandelt, sondern als Ausdruck eines Systems, das gelernt hat, innere Signale zu übertönen und das wieder lernen darf, von innen zu lauschen.
Tinnitus wird dabei konkret behandelt, aber immer eingebettet in das grössere Ganze von Körper, Emotion und Bewusstsein.
An diesem Wochenende darf sichtbar werden:
wo Menschen gelernt haben, nicht hinzuhören, um zu funktionieren
wo Herzthemen nicht gefühlt werden durften
wo Überforderung, Anpassung oder alte Verletzungen im System gespeichert sind
und wie sich diese Themen über Körper, Atmung, Herzraum und Wahrnehmung ausdrücken
Viele erleben dabei, dass sich nicht nur Symptome verändern, sondern auch ein tieferes inneres Verständnis entsteht.
Für wen dieses Wochenende gedacht ist
Für Menschen mit Tinnitus oder ähnlichen Wahrnehmungsthemen
Für Therapeuten, die ihr Verständnis vertiefen möchten
Für alle, die lernen wollen, den Körper wieder als inneren Kompass zu nutzen
Für Menschen, die spüren: „Es geht um mehr als ein Symptom.“
Es geht nicht darum, etwas loszuwerden.
Es geht darum, wieder zuzuhören – sich selbst.
Voraussetzungen
Keine; die Kurse können in beliebiger Reihenfolge besucht werden
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 15, maximal 20 TeilnehmerKurs 3 - Kiefer, Schädel und die Freiheit nach oben
Das Kiefergelenk ist einer der am stärksten belasteten und gleichzeitig am meisten ignorierten Bereiche des Körpers, und er hängt mit so vielem zusammen, was wir oft gar nicht in Verbindung bringen: mit den Schädelnähten, mit der Spannung der Dura mater, die sich durch die gesamte Wirbelsäule zieht, mit Zähneknirschen, Zahnschienen, Nackenspannungen, Schwindel, Tinnitus.
Körperliche und energetische Schwerpunkte
Kiefergelenk, Schädelnähte, Dura mater und deren Zug durch die gesamte Wirbelsäule , dazu Nackenmuskulatur, Subokzipitalmuskulatur und die oft übersehene Verbindung zwischen Kiefer und Atlas. Energetisch entspricht der Scheitelbereich in vielen Traditionen dem Ort, wo sich das Individuelle mit dem Grösseren verbindet , wo Orientierung, innere Ausrichtung und das Gefühl von Sinn und Führung sitzen. Ein Kiefer, der dauerhaft unter Spannung steht, hält oft mehr als nur Muskeln fest: er hält Kontrolle, Worte die nicht gesprochen wurden, Gefühle die nicht gezeigt werden durften. Wenn dieser Bereich sich löst, berichten viele Menschen nicht nur von körperlicher Erleichterung, sondern von einem neuen Gefühl von Weite, Klarheit und innerer Stille.
Voraussetzungen
Keine; die Kurse können in beliebiger Reihenfolge besucht werden