Die führende Fachschule für
Naturheilkunde und manuelle Therapie

Schattenarbeit
Was dich an anderen stört, zeigt dir, was du in dir selbst noch nicht angenommen hast

Schattenarbeit
Weiterbildung
2 Tage von 9.00 bis 17.00 Uhr. Unterrichtsdauer 14 Stunden
5. Dezember 2026, Rapperswil
CHF 515.– (ab 01.01.2027: CHF 520.– ℹ)  inkl. Lehrmittel und Kursausweis
Du kennst das: Eine Person triggert dich massiv, obwohl du gar nicht weisst warum. Ein Verhaltensmuster kehrt immer wieder zurück, egal wie oft du es zu durchbrechen versuchst. Chronische Beschwerden, für die kein Arzt eine Erklärung findet. Dieser Kurs geht dorthin, wo die eigentliche Ursache liegt - in die unbewussten Anteile, die du bisher lieber nicht angeschaut hast.

Was du in diesem Kurs erfährst

  • Wie der Schatten nach C.G. Jung entsteht und warum er körperliche und emotionale Beschwerden auslöst

  • Wie das Spiegelprinzip funktioniert: was ich an anderen kritisiere oder bewundere, sagt alles über mich

  • Wie verdrängte Persönlichkeitsanteile als Muster, Konflikte und Körpersignale sichtbar werden

  • Wie du mit Techniken nach Perls und Spezzano festgefahrene innere Konflikte auflöst

  • Wie du Schattenseiten in Stärken verwandelst, statt sie weiter zu bekämpfen

Warum Schattenarbeit?

Die meisten therapeutischen Ansätze arbeiten auf der Ebene der Symptome. Schattenarbeit geht eine Ebene tiefer. Sie fragt, welcher verdrängte innere Anteil das Symptom überhaupt erst produziert. C.G. Jung hat gezeigt, dass alles, was wir in uns ablehnen, uns aus dem Unbewussten heraus steuert. Wer seinen Schatten kennt und annimmt, wird nicht mehr von ihm getrieben. Das ist keine Theorie, sondern erfahrbar in konkreten Übungen.

Was du lernst

  • Die 5-Schritte-Ursachen-Transformation von der Beschwerde zur emotionalen Wurzel anwenden

  • Unbewusste Verstrickungen und Abhängigkeiten mit der Strichmännchen-Technik lösen

  • Eigene Schattenprojektionen erkennen und in therapeutische Ressourcen umwandeln

  • Die erlebten Techniken in der eigenen Praxis einsetzen

  • Körpersignale als psychosomatische Botschaften lesen und einordnen

  • Die 12 Archetypen nach Jung als Diagnostikinstrument nutzen

Teilnehmerstimme

"Dieser Kurs war mein Durchbruch. Ich habe nicht nur den Schmerz verstanden, sondern auch mich selbst. Ich habe schon viele Weiterbildungen absolviert, aber selten so starke Emotionen innerhalb der Gruppe erlebt. Besonders gefiel mir, wie Christoph mich feinfühlig, angenehm und tiefgründig durch die Übungen geführt hat und wie sich meine Transformation sich umgehend auf meine nahestehenden Beziehungen auswirkte."

Wichtigkeit und Umsetzung in der Praxis

Therapeuten begegnen täglich Klienten, bei denen klassische Methoden nicht langanhaltend greifen. Oft liegt das daran, dass die emotionale Wurzel einer Beschwerde unangetastet bleibt. Schattenarbeit liefert dafür ein strukturiertes Vorgehen, das du direkt in der eigenen Praxis einsetzen kannst. Die Methoden stammen aus der analytischen Psychologie, der Gestalttherapie und der Tiefenpsychologie, und sind praxiserprobt und in der eigenen Fallarbeit sofort anwendbar.

"Wer tiefer gehen möchte: Schattenarbeit und Soul Coaching ergänzen sich. Soul Coaching klärt den Blick nach innen, Schattenarbeit zeigt, was sich dort noch verbirgt. Beide Kurse können unabhängig voneinander besucht werden.“

Dieser Kurs kann zudem eigenständig oder ergänzend zur Ausbildung „Integratives Coaching“ besucht werden.

Zielgruppen

Therapeuten, die psychosomatische Zusammenhänge tiefer verstehen und in ihre Arbeit integrieren wollen, Berufseinsteigende, die ihr Methodenrepertoire von Anfang an um die tiefenpsychologische Dimension erweitern möchten, und alle, die bereit sind, sich selbst als erstes Anwendungsfeld zu nutzen.

Kompetenzen

Tiefenpsychologische Grundlagen der Schattenarbeit nach C.G. Jung benennen und anwenden, psychosomatische Zusammenhänge zwischen verdrängten Persönlichkeitsanteilen und körperlichen Beschwerden erkennen, Schattenprojektionen identifizieren und in therapeutische Ressourcen integrieren, strukturierte Transformationsprozesse in der Klientenbegleitung einsetzen, und Verfahren aus Gestalttherapie und analytischer Psychologie praxisnah anwenden.

Voraussetzungen

Bereitschaft zur Selbstkonfrontation und Offenheit für tiefenpsychologische Prozesse.

Anzahl Teilnehmer

Mindestens 4, maximal 12 Teilnehmer

Kursdaten Rapperswil

Samstag–Sonntag 5.–6. Dezember 2026

Kursleitung

Christoph Müller